Neue Richtlinie bei der BAFA-Förderung für hocheffiziente Querschnittstechnologien

Ach du dickes Schweinderl!
Für Unternehmen, die Ihr Druckluftsystem in Sachen Energieeffizienz fit machen möchten, gibt es einige Förderprogramme und Zuschüsse (wie zum Beispiel in den Beiträgen „Förderprogramme: Welches Schweinderl hättens denn gern? – Teil 1 und Teile 2“).
Mitte Mai wurde die Richtlinie für die BAFA-Förderung von hocheffizienten Querschnittstechnologien aktualisiert und um interessante Inhalte und Möglichkeiten erweitert.

Was hat sich verändert?

Antragsteller:

Bisher waren KMU und Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern berechtigt einen Antrag zur Förderung zu stellen. Mit der neuen Richtlinie können auch große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten Anträge einreichen. Weiterlesen

Energieaudit nach DIN EN 16247-1 schon abgeschlossen?

Nach § 8 EDL-G müssen Nicht-KMU seit 2015 erstmals ein Energieaudit durchführen. Im Beitrag Energieaudit-Pflicht für grosse Unternehmen – Sie sollten zum Energieaudit nach DIN EN 16247-1 wissen haben wir über die wichtigsten Fakten (UPDATE – Energieaudit nach DIN EN 16247-1) der Audit-Pflicht informiert. Die Frist zur Durchführung eines Energieaudit in großen Unternehmen endete ursprünglich am 5. Dezember 2015.

Das BAFA und BMWi räumt verpflichteten Unternehmen, die diese Frist unverschuldet versäumt haben, einen Ermessenszeitraum bis Ende April 2016 ein.

Das bedeutet: Ein Versäumnis der Frist hat nicht automatisch ein Bußgeld zur Folge. Denn das BMWi erkennt an, dass aufgrund der begrenzten Beraterkapazitäten für einige Unternehmen – trotz ernsthafter Bemühungen – kein Energieaudit abgeschlossen werden konnte.

Das BAFA beginnt in diesem Jahr mit Stichprobenkontrollen. Sanktioniert werden verschuldete Fristversäumnisse. Wer also sein Energieaudit aufgrund des Beraterengpasses nicht durchführen konnte und seine Gründe gegenüber dem BAFA glaubhaft darstellen kann, muss nicht mit einem Bußgeld rechnen.

Kann ein audit-pflichtiges Unternehmen auch nach April 2016 die Durchführung nicht nachweisen, kann jedoch nicht mehr von einem objektiven Hinderungsgrund ausgegangen werden.

Förderprogramme: Welches Schweinderl hättens denn gern? – Upgrade

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt auch im neuen Jahr weitere Fördermittel. Das Förderprogramm „Energieberatungen im Mittelstand“ wurde 2015 ins Leben gerufen und verzeichnet viele Erfolge, weshalb das BAFA das Förderprogramm bis 2019 verlängert und auch aufstockt.

Gefördert wird die Durchführung von Energieberatungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Anträge ab dem 1. Januar 2016 richten sich nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 17.12.2015. Zusätzlich zur Beratung wird jetzt auch die Begleitung bei der Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen durch einen Energieberater unterstützt.

Ziel der Verlängerung ist, die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen in KMU weiter zu steigern, vorhandene Energieeinsparpotenziale aufzudecken und die direkte Umsetzung von identifizierten Maßnahmen zu fördern.

Wer kann Fördermittel beantragen?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, die …

  • ihren Sitz in Deutschland,
  • weniger als 250 Beschäftigte,
  • nicht mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von weniger als 43 Millionen Euro haben.

Wie hoch sind die Fördermittel?

Der Zuschuss für förderfähige Beratungskosten beträgt 80 %, bei …

  • Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von max. 10.000 Euro erhalten einen Zuschuss von 1.200 Euro, einschließlich einer Umsetzungsberatung.
  • Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro erhalten eine Fördersumme von 8.000 Euro, einschließlich einer Umsetzungsberatung.

Weitere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren findet man auf der Internetseite der BAFA oder direkt und persönlich bei Mader.

Fördeungen Energieberatung BAFAFoerderungen-Energieberatung-BAFA

Small Data reicht erst mal! Erste Schritte zur Energieeffizienz.

news-eff-check

Big Data, Daten- und Informationsüberfluss und unendliches Wissen, dass sich Tag für Tag anhäuft und verbreitet wird. Aber wer sich die Frage stellt „Wie effizient arbeitet mein Druckluftsystem eigentlich?“, braucht das alles erst mal gar nicht.

Es musst nicht immer kompliziert und aufwendig sein, eine Analyse durchzuführen, denn die Beantwortung von ein paar Fragen kann bereits sehr interessante und wichtige Informationen liefern – gerade wenn es um effiziente Druckluftversorgung geht. Angaben über die Art der Anlage und deren Steuerung, Gesamtleistung und-kosten oder Leerlaufzeiten sind zum Beispiel schon ausreichende Anhaltspunkte, um erste Erkenntnisse über den energetischen Zustand einer Anlage und Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken. Solche Zahlen und Fakten sind in der Regel bekannt oder können schnell erhoben werden.

Wenn man noch gar nicht weiß, wie es um das Wohlbefinden der eigenen Anlage steht, wird oft vorhandenes Potenzial und Einsparungen mit ordentlich Druck durchs Fenster gepustet. Ein Energieeffizienz-Check gibt schnell und einfach einen Überblick und musst nicht einmal was kosten. Er schafft die ersten Voraussetzungen zur Verbesserung der Leistung und zur Senkung von Energiekosten.

Hier zwei Beispiele für kostenfreie Energieeffizienz-Checks:

Wer nun denkt die daraus resultierenden Ergebnisse würden sehr allgemein ausfallen, irrt sich, denn diese Analyse basiert auf den eigenen Bedarfs- und Verbrauchsdaten und bietet so die Möglichkeit eine persönliche Bewertung und weitere Zusatzinformationen zu bekommen.

Eins muss aber klar sein: Solch ein „Mini-Check“ gibt einen ersten Eindruck, ersetzt aber nicht den Besuch des Profis und die Durchführung eines umfassenden Druckluftaudits.

 

Umweltbewusste Vorbilder für 2016 gesucht

Es ist wieder so weit: bis zum 31. Januar 2016 haben Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungsbereichen die Möglichkeit sich für den “Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg“ zu bewerben.

csm_logo-upbw-2016_700x360_4b2a609405Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden aus Unternehmenssicht immer relevanter. Ökologische Unternehmensführung, ressourcenschonende Betriebsabläufe, Mitarbeiterschulungen für umweltbewusstes Handeln und  umweltfreundliche Produktionen sind nur einige von vielen Beispielen für erfolgreiche Maßnahmen in Unternehmen, die gerne kopiert und verbreitet werden sollen.

Die Fachjury des Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft Baden-Württemberg zeichnet Unternehmen mit besonderem Engagement im betrieblichen Umweltschutz für ihre Leistungen aus. Zum 17ten Mal werden Vorbilder mit neuen Ideen und Ansätzen gesucht, die zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.

Zusätzlich vergibt das Ministerium den Jurypreis „Unternehmerische Verantwortung – regionales Engagement“ und einen Sonderpreis für unternehmensähnliche Non-Profit-Organisationen. Allen Gewinnern winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro, das in weitere Umweltschutzmaßnahmen investiert werden muss.

Als Preisträger von 2014 wünscht Mader allen Teilnehmern viel Erfolg und ist gespannt auf neue Innovationen im Bereich Umweltschutz und Energieeffizienz.

Weitere Informationen zur Bewerbung und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

8. Süddeutscher Energieeffizienztag der IHK Heilbronn – Vorbeikommen und mitmachen

 

IHK_EETAm 30. September findet erneut der IHK Energieeffizienztag statt. Bereits zum achten Mal lädt die IHK Heilbronn-Franken ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dieses Mal die Themen elektrische Antriebe und Druckluft – und wir mittendrin.

Im Rahmen des 8. Süddeutschen Energieeffizienztags sollen zum einen Grundkenntnisse vermittelt und zum anderen gezeigt werden, welche Effizienzpotenziale bei den unterschiedlichen Anwendungen möglich sind.

Wir freuen uns, die IHK in diesem Jahr hierbei mit unserem Fachwissen unterstützen zu können. Durch eine Mischung aus Vorträgen, Workshops und praktischen Beispielen werden unsere drei Referenten den Besuchern alle möglichen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz in der Druckluftkette näher bringen.

Neben einem Fachvortrag zu Grundkenntnissen, Sensibilisierung und Effizienzpotenzialen in der Druckluft gibt es drei spannende Workshop-Themen:

  • Messtechnik in der Anwendung
  • Energieeffizienz und Arbeitssicherheit in der Pneumatik
  • Praxisbeispiele für Druckluftaudit und Leckageortung

Unser Team bringt einen Druckluftmessstand mit, an dem alle Besucher den praktischen Einsatz modernster Messtechnik erleben können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die kostenlose Anmeldung finden Sie hier.

ERST MAL VOR DER EIGENEN TÜRE KEHREN…

Praktische Tipps und wichtige Informationen finden Sie auf unserem Blog reichlich. Aber allein unser Wissen über Energieeffizienz zu teilen ist uns nicht genug. Wer sensibilisieren will, sollte auch selber Handeln. Deshalb kehren wir regelmäßig vor unserer eigenen Tür und achten auf nachhaltiges und umweltschonendes Verhalten im ganzen Unternehmen.

Um die gelebte Nachhaltigkeit bei Mader transparent und greifbar zu machen, haben wir nun erstmalig einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht – zukünftig erscheint der Bericht alle zwei Jahre. Für alle Interessierten fassen wir im Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 sämtliche Veränderungen und Maßnahmen der letzten zwei Jahr sowie zukünftige Ziele für 2015 und 2016 zusammen. Viel Spaß beim Lesen.

Titel_Nachhaltigkeitsbericht_news10