Auflösung: Ist Ihr Druckluft-Rohrleitungssystem energieeffizient?

  1. Fehlende Korrosionsbeständigkeit kann, insbesondere wenn Druckluft noch viel Feuchtigkeit enthält, zu Rost und damit zur Bildung von Leckagen führen. Dies kann beispielsweise bei Leitungen aus Stahl passieren.
  2. Jede Verengung, gerade durch Fittings, die keinen vollen Durchgang bieten, führt zu Verwirbelungen und Druckverlusten. Diese müssen durch Mehrarbeit des Kompressors ausgeglichen werden, was wiederum die Energiekosten steigen lässt.
  3. Über Jahre „zusammengewachsene“ Rohrleitungssysteme enthalten häufig eine Vielzahl von Fittings und Leitungsverengungen. Diese sind immer ein potenzielles Leckagerisiko und führen zu Druckverlusten. Oft lohnt sich die Investition in ein professionell ausgelegtes und verlegtes neues Rohrleitungssystem, wenn dadurch die Energiekosten erheblich gesenkt werden können.
  4. Rohrleitungen aus Kunststoff sind tendenziell eher empfindlich gegenüber Schmiermitteln und UV-Licht, als auch gegenüber Temperaturschwankungen. Es kann zu Versprödung des Materials und damit zu Leckagen kommen.
  5. Verzinkte Stahlrohre werden oft mit Hanf abgedichtet. Trocknet das Dichtungsmaterial aus, entstehen Leckagen.
  6. In Stahlleitungen kommt es häufig zu Ablagerungen, die wiederum Verwirbelungen und Druckverluste begünstigen. Auch in anderen Leitungsmaterialien kommt es zu Ablagerungen. Diese können nur durch entsprechende Druckluftaufbereitung verhindert werden. Beschichtete Oberflächen im Inneren der Leitung sorgen für eine konstante Durchflussrate.

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