Auflösung: Ist Ihr Druckluft-Rohrleitungssystem energieeffizient?

  1. Fehlende Korrosionsbeständigkeit kann, insbesondere wenn Druckluft noch viel Feuchtigkeit enthält, zu Rost und damit zur Bildung von Leckagen führen. Dies kann beispielsweise bei Leitungen aus Stahl passieren.
  2. Jede Verengung, gerade durch Fittings, die keinen vollen Durchgang bieten, führt zu Verwirbelungen und Druckverlusten. Diese müssen durch Mehrarbeit des Kompressors ausgeglichen werden, was wiederum die Energiekosten steigen lässt.
  3. Über Jahre „zusammengewachsene“ Rohrleitungssysteme enthalten häufig eine Vielzahl von Fittings und Leitungsverengungen. Diese sind immer ein potenzielles Leckagerisiko und führen zu Druckverlusten. Oft lohnt sich die Investition in ein professionell ausgelegtes und verlegtes neues Rohrleitungssystem, wenn dadurch die Energiekosten erheblich gesenkt werden können.
  4. Rohrleitungen aus Kunststoff sind tendenziell eher empfindlich gegenüber Schmiermitteln und UV-Licht, als auch gegenüber Temperaturschwankungen. Es kann zu Versprödung des Materials und damit zu Leckagen kommen.
  5. Verzinkte Stahlrohre werden oft mit Hanf abgedichtet. Trocknet das Dichtungsmaterial aus, entstehen Leckagen.
  6. In Stahlleitungen kommt es häufig zu Ablagerungen, die wiederum Verwirbelungen und Druckverluste begünstigen. Auch in anderen Leitungsmaterialien kommt es zu Ablagerungen. Diese können nur durch entsprechende Druckluftaufbereitung verhindert werden. Beschichtete Oberflächen im Inneren der Leitung sorgen für eine konstante Durchflussrate.

Gewinnspiel: 5. Frage

Hier die fünfte Frage für das Gewinnspiel:

Welche fünf typischen Ursachen für Leckagen haben wir Ihnen diese Woche vorgestellt?

Schicken Sie uns Ihre Antwort bis zum 31. Oktober an energie-herbst@mader.eu.

Wenn Sie alle 6 Fragen richtig beantworten, haben Sie die Möglichkeit ein iPad Air von Apple zu gewinnen.

Hier kommen Sie zu den Teilnahmebedingungen.

Test: Ist Ihr Druckluft-Rohrleitungssystem energieeffizient?

Machen Sie gleich den Test und beantworten Sie folgende Fragen:

  1. Sind die eingesetzten Rohrleitungen und Verbindungselemente korrosionsbeständig?
  2. Bieten die verwendeten Fittings einen „vollen“ Durchgang?
  3. Ist das Rohrleitungssystem professionell ausgelegt worden (z.B. Auswahl des optimalen Durchmessers entsprechend der Rahmenbedingungen) oder über Jahre „gewachsen“? (Verwendung unterschiedlicher Materialien, viele „Unterbrechungen“ durch Fittings, Verengungen)
  4. Entspricht das verwendete Leitungsmaterial den Anforderungen im Einsatzbereich, z.B. UV- oder Öl-Beständigkeit, Temperaturschwankungen?
  5. Sorgt die verwendete Dichtungsart bei der Verbindung von Leitungsbereichen und bei Fittings langfristig für Dichtigkeit?
  6. Begünstigt das verwendete Leitungsmaterial Ablagerungen in den Rohrleitungen?

Weiterlesen