Die Vermessung der Druckluftqualität

Druckluft ist nicht gleich Druckluft. Bei der Erzeugung gibt es einiges zu beachten, gerade wenn auf Energieeffizienz und Langlebigkeit wert gelegt wird. Hier lohnt es sich, einen Schwerpunkt auf die Druckluftaufbereitung zu legen. 5 gute Gründe für die Druckluftaufbereitung finden Sie in einem unserer vorherigen Blog-Beiträge.

Luft ist für unsere Augen durchsichtig, das bedeutet jedoch nicht, dass sie aus Nichts besteht. Naturgemäß enthält sie Gase, Wasser, Öle, verschiedene Partikel oder Mikroorganismen wie Bakterien und Viren. Diese werden bei der Erzeugung von Druckluft noch einmal komprimiert und können in hoher Konzentration erhebliche Schäden in Druckluftsystemen verursachen.

Grundsätzliche Probleme, die in der Regel auftreten wenn Feuchtigkeit, Öl und Partikel in das Druckluftsystem gelangen:

  • Druckluftverbraucher werden störanfälliger – die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit verringert sich
  • Die Qualität des Endproduktes verschlechtert sich insgesamt
  • Druckluftleitungen korrodieren – das führt zu Leckagen oder Verstopfungen, die Durchflussmenge wird dadurch geringer
  • Auch innerhalb des Kompressors können Leckagen entstehen
  • Restwasser stört beim ölen beweglicher Teile und begünstigt den Verschleiß

Um negative Effekte zu vermeiden und die Qualität der Druckluft zu kontrollieren, sollten regelmäßig Druckluftqualitätsmessungen durchgeführt werden.

Druckluftqualitätsmessung

Eine Druckluftqualitätsmessung ist sowohl an zentralen als auch an dezentralen Messpunkten sinnvoll. Ermittelt wird dabei:

  • die Menge der Partikel mithilfe eines Partikelzählers,
  • die bestehende Restfeuchte über einen Taupunktsensor,
  • die Menge an Restöl.

Alle Messergebnisse und Daten sollten pro Messpunkt sorgfältig dokumentiert werden, damit anschließend eine vollständige und zuverlässige Auswertung der Kennzahlen vorgenommen werden kann. Aus der Analyse heraus können dann auf Optimierungspotentiale geschlossen und Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden, sodass auch die Energieeffizienz und Leistungsfähigkeit des Druckluftsystems gesichert wird.

Besondere Anforderungen an die Druckluft

Für die Kategorisierung der Druckluftqualität sind die Bestandteile der Luft ausschlaggebend.

Gerade bei der Herstellung von Lebensmitteln, Getränken und Medizin gelten besonders hohe Qualitätsstandards, denn hier wird besonders reine Luft benötigt. (Reinheitsklassen nach DIN ISO 8573-1).

Die Schwierigkeit dabei? Rund 80 % der Partikel in der angesaugten Luft sind kleiner als 2 μm und werden nicht herausgefiltert. Ebenso können Bakterien, Viren oder Gase in den Kompressor gelangen. Während des Kompressionsvorgangs entsteht zusätzlicher Wasserdampf, der oft zusammen mit Ölen in das Druckluftsystem transportiert werden kann.

Ausschlaggebend für hygienisch einwandfreie Druckluft sind unter anderem der Standort des Kompressors und die passenden Komponenten – vor allem Trockner und Filter.

Ein hochwertiger Trockner sorgt für trockene Druckluft und verhindert Rost und Lecks. Durch eine ausgefeilte Filtration werden Öle abgefangen und spezielle Hygienefilter ( Sterilfilter) halten Bakterien und Viren ab. Diese müssen natürlich regelmäßig ausgetauscht werden.

Auch wichtig zu wissen: Bei der Installation von ölfreien Kompressoren sind die gleichen Filtrationsaspekte zu berücksichtigen wie bei ölgeschmierten.

In jedem Fall darf die Wartung & Reparatur der Anlage und regelmäßige Kontrollmessungen der Druckluftqualität nicht vernachlässigt werden.

Druckluftqualitaet-Mader-Tipps

Nachhaltigkeit ist mehr als das halbe Leben!

Zum zweiten Mal legen wir alle Karten auf den Tisch und stellen dar, was sich in den letzten zwei Jahren im Hause Mader zum Thema Nachhaltigkeit getan hat. Mit nur ein Mal vor der eigene Türe kehren ist für uns die Arbeit noch nicht getan, wir machen natürlich weiter.

Daher informieren wir Sie in unserem neuen Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016 ausführlich über alle Aktivitäten und umgesetzten Maßnahmen in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung. Neben unseren Highlights stellen wir ebenfalls erreichte und zukünftige Ziele vor.

Es gibt mal wieder vieles zu berichten, aber lesen Sie einfach selbst! Hier gelangen Sie direkt zum PDF.

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Betrieblicher Klimaschutz im Fokus

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Den Schwerpunkt auf Klimaschutz und Energieeffizienz zu legen lohnt sich. Nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch die gestiegene Erwartungshaltung in Sachen Nachhaltigkeit sind Gründe dafür, Prozesse und Systeme in Unternehmen ressourcenschonend zu gestalten.

Am 27. Juni 2017 findet der erste Praxistag für betrieblichen Klimaschutz des Klimaschutz-Unternehmen e. V. in Berlin statt. Der Praxistag bietet eine gemeinsame Plattform für Unternehmen, Umwelt- und Energieexperten sowie Wissenschaftlern. Der Kongress fördert den Austausch in der Praxis – insbesondere darüber, welche Maßnahmen sich unter welchen Rahmenbedingungen im Kontext der Energieeffizienz und des Klimaschutzes lohnen. Eine begleitende Fachausstellung bietet den ganzen Tag über Möglichkeiten zum Netzwerken.

Den offiziellen Auftakt der Veranstaltung macht Dr. Karsten Sach, Abteilungsleiter Klimaschutzpolitik, Europa und Internationales, Bundesumweltministerium, sowie der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Dr. Dr. Schellnhuber.

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Sie in 9 verschiedenen Workshops über brandaktuelle Klimaschutzthemen informiert und erhalten direkt anwendbares Praxiswissen.

Die Teilnahme am Praxistag ist kostenlos, die Anmeldung ab sofort möglich.

Unter dem Veranstaltungsmotto „aus der Praxis, für die Praxis“ wird es auch eine Workshopreihe speziell für Druckluft am Vormittag geben. Im Rahmen des Fachforum A von 10:30 bis 12:00 moderiert unser Energieeffizienzmanagement einen interessanten Workshop zum Thema energieeffiziente und digitale Druckluft. Titel des Workshops ist „Smarte Druckluft – wie Prozessintelligenz und Digitalisierung die Energieeffizienz erhöhen“.

EINLADUNG zum Praxistag für betrieblicher Klimaschutz

 

Wie Ihr Kompressor Ihnen die VorWeihnachtszeit versüßt

waermerueckgewinnung-schoko-fruechte-spiess„Ist denn heut‘ schon Weihnachten“? Das fragen sich zurzeit bestimmt viele. Lebkuchen, Spekulatius und Schokonikoläuse liegen bereits seit Wochen in den Regalen und die ersten haben die Weihnachtsbäckerei eröffnet.

Neben gemahlenen Mandeln, Zimt und Zucker gehört zu vielen Plätzchenrezepten geschmolzene Schokolade. Einigen ist das Schmelzen der Schokolade im Wasserbad zu aufwändig und sie erhitzen die Schokolade direkt im Topf oder in der Mikrowelle. Oft mit dem Ergebnis, dass die Schokolade nach dem Abkühlen nicht verwendet werden kann, da sie flockt oder klumpt.

Aber warum muss Schokolade bei niedriger Temperatur geschmolzen werden? Grund ist die Zusammensetzung: Schokolade besteht aus Kakaomasse, Fett und Kakaobutter. Diese drei Komponenten trennen sich während des Schmelzvorgangs und fügen sich beim Abkühlen wieder zusammen. Wird die Schokolade aber zu stark erhitzt, können sich die drei Komponenten nicht wieder verbinden und die Schokolade wird klumpig. (Quelle: http://www.genuss-blog.de)

Wer aber trotzdem keine Lust hat, Schokolade aufwändig im Wasserbad zu schmelzen, für den haben wir eine Alternative. Schmelzen Sie die Schokolade doch einfach auf Ihrem Kompressor! Wie das Ganze funktioniert zeigen wir Ihnen im Kochvideo „Schoko-Früchte-Spieße selber machen“

Sie können die Abwärme Ihres Kompressors natürlich auch effizienter nutzen:

  • Zur Erwärmung von Wasser für Heizzwecke,
  • Erwärmung von Brauchwasser
  • oder als Raumheizung durch die Abluftwärme.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Wärmerückgewinnung finden Sie auf www.mader.eu/produkte/druckluftversorgung/waermerueckgewinnung.

PS: Sie haben jetzt Lust auf Schokolade bekommen? Aktuell erhalten Sie zu jeder Bestellung im Mader Online-Shop (www.mader-shop.de) eine Tafel Rittersport gratis dazu.*

*Diese Aktion ist gültig nur solange der Vorrat reicht

Blogbeiträge zum Thema Wärmerückgewinnung:

Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg

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Wenn Maschinen und Dinge miteinander reden, befindet man sich entweder in einem Zeichentrickfilm oder bereits in der vierten industriellen Revolution.
Automatisierte Prozesse, Prozessoren, Sensoren, Funkverbindung – so soll die Zukunft mit dem Internet der Dinge aussehen.

Intelligente, selbstagierende Roboter stellen das Leitbild der Industrie 4.0 dar.
Die neuen Technologien wecken die Hoffnung auf eine Steigerung der Effizienz in allen Industriezweigen. Erster Schritt in Richtung 4.0 stellt die Digitalisierung dar.

Die zunehmende Digitalisierung von Prozessen in den letzten Jahren bringt einige Vorteile mit sich und erleichtert den Arbeitsalltag enorm. Digitale Hilfsmittel, die im Alltag unterstützen und gleichzeitig dazu beitragen Ressourcen wie Papier oder Energie einzusparen, sind für die meisten Unternehmen schon heute oberstes Ziel.

Der Schutz natürlicher Ressourcen und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ist eng miteinander verknüpft. Eine intelligente Nutzung von knappen Ressourcen und Energieträgern wird immer wichtiger für Produzenten. Genau das steht im Mittelpunkt des bevorstehenden Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg.

Programm und Veranstaltung

Zwei Tage lang – vom 5. bis zum 6. Oktober – findet der Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg im ZKM in Karlsruhe statt. Der Kongress bietet das ideale Umfeld, um praxisnahe Informationen und Erfahrungen im Umgang mit Ressourcen und Kreislaufwirtschaft auszutauschen.

Insgesamt 90 Referenten sprechen in 15 parallel laufenden Foren zu verschiedenen Fachthemen rund um Nachhaltigkeit, Materialwirtschaft und Innovation zur Effizienzsteigerung. Weiterlesen

Klimaschutz und Energieeffizienz – Rückblick mit Aussichten

Die Energiewende ist in vollem Gange und wird durch die ambitionierten, klimapolitischen Ziele der Bundesregierung weiter vorangetrieben. Erneuerbare Energien, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in den Tagesthemen der Politik und Gesellschaft mittlerweile fest verankert. An der globalen Umsetzung wird tatkräftig von allen Seiten gearbeitet.
Da bleiben wir bei Mader natürlich nicht untätig, sondern packen mit an.

Auf Mission in Paris und Berlin
Das Motto „Wenn jeder an sich selber denkt, dann ist an jeden gedacht.“ , ist hier ganz fehl am Platze und führt wohl niemanden zum Ziel. Deshalb fuhr Herr Maier, geschäftsführender Gesellschafter bei Mader und Vorstand der Klimaschutz-Unternehmen, zusammen mit weiteren Vertretern des Klimaschutz-Unternehmen e. V. nach Paris zur UN-Weltklimakonferenz. Gemeinsam mit Stefan Kapferer, stv. Generalsekretär der OECD, tauschte man sich über Fragen der Finanzierung des internationalen Klimaschutzes aus. „Über die anschließende Einladung des deutschen Botschafters in Paris haben wir uns besonders gefreut und konnten weitere interessante Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und der Verhandlungsdelegation des COP im Palais Beauharnais führen.“, meinte Herr Maier bei seiner Rückkehr.

Im Mai stand für die Klimaschutz-Unternehmen und Herrn Maier der nächste politische Besuch auf dem Plan. Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts empfing die Gruppe im Bundeskanzleramt in Berlin, um über die Energiewende und weitere Maßnahmen nach dem Pariser Klimaabkommen zu diskutieren. Im Rahmen des Besuchs stellten die Vertreter der Klimaschutz-Unternehmen ihr Positionierungspapier dar und machten klar, dass Energiewende nur gelingen kann, wenn Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Zu Gast beim Bundespräsidenten
Dieser Meinung ist auch Bundespräsident Joachim Gauck. Nicht ohne Grund stellt er in seiner Begrüßungsrede zur Woche der Umwelt 2016 am 7. Juni eindeutig heraus:

„Schutz und Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen kann nur durch Mobilisierung möglichst vieler Kräfte gelingen.“

Das ist einer der Gründe, warum auch wir bei Mader uns tatkräftig einbringen und unseren Beitrag leisten. Dass die Wirtschaft eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Klimaschutzes übernehmen muss, steht außer Frage.

Als Gast und Aussteller bei der Woche der Umwelt vor der traumhaften Kulisse des Schloss Bellevue zu stehen, ist eben doch etwas ganz anderes als eine „normale“ Fachmesse zu besuchen. Zum fünften Mal versammelten sich rund 190 Aussteller mit innovativen, nachhaltigen Projekten und tausende Interessierte im traditionsreichen Park direkt an der Spree, um sich gegenseitig zu informieren und auszutauschen. Gerade die Vielfältigkeit der Projekte aber auch der Besucher macht die Woche der Umwelt interessant – die Welt der Druckluft und Pneumatik kann ja nun mal nicht allein bestehen. Nicht nur die vorgestellten Projekte, sondern auch zahlreiche Podiumsdiskussionen und Fachforen – bei denen sich auch Mader beteiligte – luden zum Nachdenken und Mitreden ein.

Die Woche der Umwelt 2016

Ein sonniger und energieeffizienter Tag in Berlin an der Spree neigt sich dem Ende entgegen. Der erste Tag der Woche der Umwelt 2016 im Garten von Schloss Bellevue ist erfolgreich angelaufen. Seit 8 Uhr morgens tummeln sich tausende Interessierte, Unternehmer, Forscher und Politiker auf dem grünen Rasen zwischen weißen Zelten. Als einer der ausgewählten 190 Aussteller haben auch wir von Mader die Chance unser energieeffizientes Dienstleistungspaket MADER AirXpert vorzustellen.

Ein idyllischer Ort voller interessanter Projekte und Vorträge zum Thema Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Wir möchten unsere Eindrücke mit Ihnen teilen und einen kleinen Einblick in das Geschehen und die Ereignisse des 1. Tages der Woche der Umwelt geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.