Klimaschutz und Energieeffizienz – Rückblick mit Aussichten

Die Energiewende ist in vollem Gange und wird durch die ambitionierten, klimapolitischen Ziele der Bundesregierung weiter vorangetrieben. Erneuerbare Energien, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in den Tagesthemen der Politik und Gesellschaft mittlerweile fest verankert. An der globalen Umsetzung wird tatkräftig von allen Seiten gearbeitet.
Da bleiben wir bei Mader natürlich nicht untätig, sondern packen mit an.

Auf Mission in Paris und Berlin
Das Motto „Wenn jeder an sich selber denkt, dann ist an jeden gedacht.“ , ist hier ganz fehl am Platze und führt wohl niemanden zum Ziel. Deshalb fuhr Herr Maier, geschäftsführender Gesellschafter bei Mader und Vorstand der Klimaschutz-Unternehmen, zusammen mit weiteren Vertretern des Klimaschutz-Unternehmen e. V. nach Paris zur UN-Weltklimakonferenz. Gemeinsam mit Stefan Kapferer, stv. Generalsekretär der OECD, tauschte man sich über Fragen der Finanzierung des internationalen Klimaschutzes aus. „Über die anschließende Einladung des deutschen Botschafters in Paris haben wir uns besonders gefreut und konnten weitere interessante Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und der Verhandlungsdelegation des COP im Palais Beauharnais führen.“, meinte Herr Maier bei seiner Rückkehr.

Im Mai stand für die Klimaschutz-Unternehmen und Herrn Maier der nächste politische Besuch auf dem Plan. Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts empfing die Gruppe im Bundeskanzleramt in Berlin, um über die Energiewende und weitere Maßnahmen nach dem Pariser Klimaabkommen zu diskutieren. Im Rahmen des Besuchs stellten die Vertreter der Klimaschutz-Unternehmen ihr Positionierungspapier dar und machten klar, dass Energiewende nur gelingen kann, wenn Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Zu Gast beim Bundespräsidenten
Dieser Meinung ist auch Bundespräsident Joachim Gauck. Nicht ohne Grund stellt er in seiner Begrüßungsrede zur Woche der Umwelt 2016 am 7. Juni eindeutig heraus:

„Schutz und Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen kann nur durch Mobilisierung möglichst vieler Kräfte gelingen.“

Das ist einer der Gründe, warum auch wir bei Mader uns tatkräftig einbringen und unseren Beitrag leisten. Dass die Wirtschaft eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Klimaschutzes übernehmen muss, steht außer Frage.

Als Gast und Aussteller bei der Woche der Umwelt vor der traumhaften Kulisse des Schloss Bellevue zu stehen, ist eben doch etwas ganz anderes als eine „normale“ Fachmesse zu besuchen. Zum fünften Mal versammelten sich rund 190 Aussteller mit innovativen, nachhaltigen Projekten und tausende Interessierte im traditionsreichen Park direkt an der Spree, um sich gegenseitig zu informieren und auszutauschen. Gerade die Vielfältigkeit der Projekte aber auch der Besucher macht die Woche der Umwelt interessant – die Welt der Druckluft und Pneumatik kann ja nun mal nicht allein bestehen. Nicht nur die vorgestellten Projekte, sondern auch zahlreiche Podiumsdiskussionen und Fachforen – bei denen sich auch Mader beteiligte – luden zum Nachdenken und Mitreden ein.

Die Woche der Umwelt 2016

Ein sonniger und energieeffizienter Tag in Berlin an der Spree neigt sich dem Ende entgegen. Der erste Tag der Woche der Umwelt 2016 im Garten von Schloss Bellevue ist erfolgreich angelaufen. Seit 8 Uhr morgens tummeln sich tausende Interessierte, Unternehmer, Forscher und Politiker auf dem grünen Rasen zwischen weißen Zelten. Als einer der ausgewählten 190 Aussteller haben auch wir von Mader die Chance unser energieeffizientes Dienstleistungspaket MADER AirXpert vorzustellen.

Ein idyllischer Ort voller interessanter Projekte und Vorträge zum Thema Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Wir möchten unsere Eindrücke mit Ihnen teilen und einen kleinen Einblick in das Geschehen und die Ereignisse des 1. Tages der Woche der Umwelt geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Neue Richtlinie bei der BAFA-Förderung für hocheffiziente Querschnittstechnologien

Ach du dickes Schweinderl!
Für Unternehmen, die Ihr Druckluftsystem in Sachen Energieeffizienz fit machen möchten, gibt es einige Förderprogramme und Zuschüsse (wie zum Beispiel in den Beiträgen „Förderprogramme: Welches Schweinderl hättens denn gern? – Teil 1 und Teile 2“).
Mitte Mai wurde die Richtlinie für die BAFA-Förderung von hocheffizienten Querschnittstechnologien aktualisiert und um interessante Inhalte und Möglichkeiten erweitert.

Was hat sich verändert?

Antragsteller:

Bisher waren KMU und Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern berechtigt einen Antrag zur Förderung zu stellen. Mit der neuen Richtlinie können auch große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten Anträge einreichen. Weiterlesen

Energieaudit nach DIN EN 16247-1 schon abgeschlossen?

Nach § 8 EDL-G müssen Nicht-KMU seit 2015 erstmals ein Energieaudit durchführen. Im Beitrag Energieaudit-Pflicht für grosse Unternehmen – Sie sollten zum Energieaudit nach DIN EN 16247-1 wissen haben wir über die wichtigsten Fakten (UPDATE – Energieaudit nach DIN EN 16247-1) der Audit-Pflicht informiert. Die Frist zur Durchführung eines Energieaudit in großen Unternehmen endete ursprünglich am 5. Dezember 2015.

Das BAFA und BMWi räumt verpflichteten Unternehmen, die diese Frist unverschuldet versäumt haben, einen Ermessenszeitraum bis Ende April 2016 ein.

Das bedeutet: Ein Versäumnis der Frist hat nicht automatisch ein Bußgeld zur Folge. Denn das BMWi erkennt an, dass aufgrund der begrenzten Beraterkapazitäten für einige Unternehmen – trotz ernsthafter Bemühungen – kein Energieaudit abgeschlossen werden konnte.

Das BAFA beginnt in diesem Jahr mit Stichprobenkontrollen. Sanktioniert werden verschuldete Fristversäumnisse. Wer also sein Energieaudit aufgrund des Beraterengpasses nicht durchführen konnte und seine Gründe gegenüber dem BAFA glaubhaft darstellen kann, muss nicht mit einem Bußgeld rechnen.

Kann ein audit-pflichtiges Unternehmen auch nach April 2016 die Durchführung nicht nachweisen, kann jedoch nicht mehr von einem objektiven Hinderungsgrund ausgegangen werden.

Förderprogramme: Welches Schweinderl hättens denn gern? – Upgrade

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt auch im neuen Jahr weitere Fördermittel. Das Förderprogramm „Energieberatungen im Mittelstand“ wurde 2015 ins Leben gerufen und verzeichnet viele Erfolge, weshalb das BAFA das Förderprogramm bis 2019 verlängert und auch aufstockt.

Gefördert wird die Durchführung von Energieberatungen in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Anträge ab dem 1. Januar 2016 richten sich nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 17.12.2015. Zusätzlich zur Beratung wird jetzt auch die Begleitung bei der Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen durch einen Energieberater unterstützt.

Ziel der Verlängerung ist, die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen in KMU weiter zu steigern, vorhandene Energieeinsparpotenziale aufzudecken und die direkte Umsetzung von identifizierten Maßnahmen zu fördern.

Wer kann Fördermittel beantragen?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, die …

  • ihren Sitz in Deutschland,
  • weniger als 250 Beschäftigte,
  • nicht mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz oder einer Jahresbilanzsumme von weniger als 43 Millionen Euro haben.

Wie hoch sind die Fördermittel?

Der Zuschuss für förderfähige Beratungskosten beträgt 80 %, bei …

  • Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von max. 10.000 Euro erhalten einen Zuschuss von 1.200 Euro, einschließlich einer Umsetzungsberatung.
  • Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro erhalten eine Fördersumme von 8.000 Euro, einschließlich einer Umsetzungsberatung.

Weitere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren findet man auf der Internetseite der BAFA oder direkt und persönlich bei Mader.

Fördeungen Energieberatung BAFA

Small Data reicht erst mal! Erste Schritte zur Energieeffizienz.

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Big Data, Daten- und Informationsüberfluss und unendliches Wissen, dass sich Tag für Tag anhäuft und verbreitet wird. Aber wer sich die Frage stellt „Wie effizient arbeitet mein Druckluftsystem eigentlich?“, braucht das alles erst mal gar nicht.

Es musst nicht immer kompliziert und aufwendig sein, eine Analyse durchzuführen, denn die Beantwortung von ein paar Fragen kann bereits sehr interessante und wichtige Informationen liefern – gerade wenn es um effiziente Druckluftversorgung geht. Angaben über die Art der Anlage und deren Steuerung, Gesamtleistung und-kosten oder Leerlaufzeiten sind zum Beispiel schon ausreichende Anhaltspunkte, um erste Erkenntnisse über den energetischen Zustand einer Anlage und Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken. Solche Zahlen und Fakten sind in der Regel bekannt oder können schnell erhoben werden.

Wenn man noch gar nicht weiß, wie es um das Wohlbefinden der eigenen Anlage steht, wird oft vorhandenes Potenzial und Einsparungen mit ordentlich Druck durchs Fenster gepustet. Ein Energieeffizienz-Check gibt schnell und einfach einen Überblick und musst nicht einmal was kosten. Er schafft die ersten Voraussetzungen zur Verbesserung der Leistung und zur Senkung von Energiekosten.

Hier zwei Beispiele für kostenfreie Energieeffizienz-Checks:

Wer nun denkt die daraus resultierenden Ergebnisse würden sehr allgemein ausfallen, irrt sich, denn diese Analyse basiert auf den eigenen Bedarfs- und Verbrauchsdaten und bietet so die Möglichkeit eine persönliche Bewertung und weitere Zusatzinformationen zu bekommen.

Eins muss aber klar sein: Solch ein „Mini-Check“ gibt einen ersten Eindruck, ersetzt aber nicht den Besuch des Profis und die Durchführung eines umfassenden Druckluftaudits.

 

Umweltbewusste Vorbilder für 2016 gesucht

Es ist wieder so weit: bis zum 31. Januar 2016 haben Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungsbereichen die Möglichkeit sich für den “Umweltpreis für Unternehmen in Baden-Württemberg“ zu bewerben.

csm_logo-upbw-2016_700x360_4b2a609405Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden aus Unternehmenssicht immer relevanter. Ökologische Unternehmensführung, ressourcenschonende Betriebsabläufe, Mitarbeiterschulungen für umweltbewusstes Handeln und  umweltfreundliche Produktionen sind nur einige von vielen Beispielen für erfolgreiche Maßnahmen in Unternehmen, die gerne kopiert und verbreitet werden sollen.

Die Fachjury des Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft Baden-Württemberg zeichnet Unternehmen mit besonderem Engagement im betrieblichen Umweltschutz für ihre Leistungen aus. Zum 17ten Mal werden Vorbilder mit neuen Ideen und Ansätzen gesucht, die zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.

Zusätzlich vergibt das Ministerium den Jurypreis „Unternehmerische Verantwortung – regionales Engagement“ und einen Sonderpreis für unternehmensähnliche Non-Profit-Organisationen. Allen Gewinnern winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro, das in weitere Umweltschutzmaßnahmen investiert werden muss.

Als Preisträger von 2014 wünscht Mader allen Teilnehmern viel Erfolg und ist gespannt auf neue Innovationen im Bereich Umweltschutz und Energieeffizienz.

Weitere Informationen zur Bewerbung und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.